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Freitag, den 27. Januar 2012 um 12:50 Uhr |
Porto Alegre. - Die Zivilgesellschaft der Welt will eine andere Rio+20 Konferenz als bislang von den Vereinten Nationen geplant. Beim Sozialforum im brasilianischen Porto Alegre forderten nichtstaatliche Organisationen, andere Schwerpunkte zu setzen und in der offiziellen Erklärung zu Rio+20 Themen wie Menschenrechte, Gerechtigkeit und kleinbäuerliche Landwirtschaft in den Vordergrund zu rücken.
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 11:33 Uhr |
Bonn. - Die Welthungerhilfe bewertet das neue Programm der Bundesregierung zur ländlichen Entwicklung und Ernährungssicherung als wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Damit würden zwei Kernpunkte im Kampf gegen Hunger und Armut wieder nach oben auf die politische Agenda gesetzt und klare Tätigkeitsfelder der deutschen Politik benannt, erklärte die Hilfsorganisation am Freitag in Bonn. Für die Umsetzung sei aber mehr Konkretisierung nötig.
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 00:00 Uhr |
Leipzig. - Vegetationsfeuer in Afrika beeinflussen die Atmosphäre im südamerikanischen Amazonasbecken und damit die Wolkenbildung während der Regenzeit. Das schlussfolgern brasilianische und deutsche Forscher aus Untersuchungen in Brasilien. Zum ersten Mal war der Transport von Rauchpartikeln aus Afrika in seiner vertikalen Ausdehnung durch eine Langzeitmessung mit einem am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT) in Leipzig entwickelten Lasermessgerät dokumentiert worden.
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 14:33 Uhr |
Berlin. - Private Equity Investitionen der Europäischen Investitionsbank (EIB) eignen sich nicht als Instrument für Entwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht des NGO-Bündnisses "Counter Balance". Der Bericht mit dem Titel "Private equity, public inequity: the EIB's questionable partners in the Middle East" zeigt zudem auf, dass solche Investitionen im Nahen Osten und in Nordafrika halfen, autokratische Regimes zu legitimieren.
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 10:47 Uhr |
Bonn. - In der Sahelzone sind mehr als zehn Millionen Menschen von einer Hungerkrise bedroht. Darauf hat die Hilfsorganisation CARE am Freitag in Bonn hingewiesen. Der Höhepunkt der Krise werde im März erwartet, doch in einigen Regionen seien die Nahrungsvorräte bereits jetzt aufgebraucht. Die Regierungen von Niger, Mali und Tschad hätten frühzeitig um Hilfe gebeten, nachdem unregelmäßige Regenfälle und Insektenplagen zu Missernten geführt hatten. Auch CARE wies bereits im Oktober 2011 auf die sich abzeichnende Krise hin.
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 14:51 Uhr |
Davos. - Das globalisierungs-kritische Netzwerk Attac erwartet vom Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos keinen Beitrag zur Lösung der drängenden globalen Probleme. "Die Erkenntnis des WEF-Hausherrn Klaus Schwab, dass die gegenwärtige Form des Kapitalismus ausgedient hat, teilen wir. Doch die selbsternannte Weltelite in Davos ist Teil des Problems, nicht der Lösung", stellte Kerstin Sack vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest. "Von einem Drogenhändler sind keine Rezepte für den Drogenentzug zu erwarten."
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 11:15 Uhr |
Berlin. - Ärzte ohne Grenzen beendet die Arbeit in den Internierungszentren der libyschen Stadt Misrata, wo kriegsverletzte Gefangene behandelt wurden. Das teilte die Hilfsorganisation am Donnerstag in Berlin mit. "Mitarbeiter haben festgestellt, dass Gefangene gefoltert werden und ihnen medizinische Hilfe vorenthalten wird", begründete die Organisation ihre Entscheidung.
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