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Göttingen. - Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Afrikanischen Union (AU) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement der afrikanischen Staatengemeinschaft für Menschenrechte und für einen besseren Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen gefordert. "Die AU ist noch we...

Deutsche Bank: "Armutszeugnis" für neue Führungsspitze

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Berlin. - Anlässlich der Hauptversammlung der Deutschen Bank haben nichtstaatliche Organisationen den neuen Vorstandsvorsitzenden Jain und Fitschen ein "Armutszeugnis" ausgestellt. "Der von der neuen Führungsspitze versprochene Kulturwandel hin zu einer auch ethisch und ökologisch verantwortlich ...

BMZ veranstaltet deutschen "Entwicklungstag"

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Berlin. - Unter dem Motto "Dein Engagement. Unsere Zukunft" findet am 25. Mai bundesweit der erste deutsche Entwicklungstag statt. Ziel dieses Tages ist es nach Angaben des Entwicklungsministeriums, die Vielfalt des Engagements in Deutschland zu zeigen, mehr Menschen zum Mitmachen zu begeistern und ...

Niebel besucht Namibia und Sambia

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Berlin. - Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) ist am Samstag zu einer Reise nach Namibia und Sambia aufgebrochen. Zunächst wird er über Windhuk nach Tsumkwe im Norden Namibias reisen. Im Mittelpunkt des Besuchs steht das grenzüberschreitende Naturschutzgebiet Kavango-Zambesi (KAZA), das im sü...

31 Firmen unterschreiben Abkommen für Bangladesch

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Berlin. - Vor Ablauf der Frist um Mitternacht haben 31 Firmen zugesagt, das Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz in Bangladesch zu unterzeichnen. Das teilte die Kampagne für Saubere Kleidung am Donnerstag in Berlin mit. Mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch seien damit Teil des Verbess...

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Startseite Entwicklung EZ China: GTZ hilft Frauen beim Sprung ins Arbeitsleben
China: GTZ hilft Frauen beim Sprung ins Arbeitsleben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Dienstag, den 07. März 2006 um 12:37 Uhr
Wweltfrauentag 2006Eschborn (epo). - "Was Männer können, können wir schon lange", verkündet selbstbewusst eine chinesische Fußballerin und versenkt das runde Leder am männlichen Torwart vorbei im Netz. Der Fernsehspot ist Teil eines Projekts, das im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und dem chinesischen Arbeitsministerium in den Städten Nanjing und Benxi im Osten Chinas durchgeführt wird. Ganz nach dem Motto des diesjährigen Weltfrauentages "Women in decision-making: meeting challenges, creating change", versucht das Projekt "Wiedereingliederung arbeitsloser Frauen in das Erwerbsleben" die Berufs- und Karrierechancen von Frauen zu verbessern.

"Rund 20.000 Menschen haben über unser Projekt direkt eine Anstellung gefunden und bis zu 60.000 profitieren indirekt von unseren Aktivitäten", so das Fazit der GTZ-Projektleiterin Michaela Baur. Neu eingeführte Arbeitsmarktanalysen, individuelle Beratungsanbebote mit Potentialanalyse für Arbeitssuchende, berufliche Fortbildungen, Existenzgründungsangebote und Reformen bei den Arbeitsämtern in Nanjing und Benxi haben diesen Erfolg möglich gemacht. Praktika, früher so gut wie unbekannt, dienen heute beispielsweise als Sprungbrett ins Berufsleben. Die vermittelnden Behörden arbeiten mittlerweile eng mit privaten Unternehmen zusammen, um frühzeitig zu ermitteln, welche Berufe nachgefragt sind. Danach werden dann die berufsqualifizierenden Aktivitäten ausgerichtet.

"Damit ist es uns gelungen, die Situation für Frauen auf dem Arbeitsmarkt in den beiden Städten nachhaltig zu verbessern. Unser großer Wurf ist allerdings die Einführung der Zeitarbeit", sagt Baur. Auch in China sind die Arbeitgeber zurückhaltend mit unbefristeten Verträgen, obwohl Arbeitskräfte gebraucht werden. Illegale Anstellungen, ohne Vertrag und soziale Absicherung sind oftmals die Folge. "Vom Modell der Zeitarbeit profitieren alle: Die Arbeitgeber begrüßen die Flexibilität, die Arbeitnehmer haben endlich legale Arbeitsverträge, eine soziale Absicherung und erhalten pünktlich ihren Lohn", erklärt Baur.

Inzwischen gibt es über 200 Zeitarbeitsfirmen in Nanjing. Rund 30 von ihnen haben sich in einem Branchenverband organisiert und achten auf Sozialstandards bei ihren Arbeitsverhältnissen. Allein bei diesen Firmen arbeiten über 70.000 Menschen. Und ganz wider Erwarten sind die Zeitarbeitsverhältnisse sehr stabil. "Von 6.000 Beschäftigten arbeiteten laut einer Projektumfrage nach einem halben Jahr immerhin noch 93 Prozent beim selben Arbeitgeber", berichtet Baur. "Indem wir von Beginn an alle relevanten Akteure - lokale Arbeitsämter, private Unternehmen und Ministerien - an einen Tisch gebracht haben, ist es uns gelungen, erfolgreich zu sein."

? GTZ

Tags: Frauen :: Weltfrauentag
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 07. März 2006 um 12:40 Uhr
 

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